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DVG Obedience-Termine hier...

 

Kopfarbeit für den Hund

Box-Übung


Was ist "Obedience" ?

Das englische Wort heißt übersetzt "Gehorsam".
Bei dieser jungen Hundesportart geht es in erster Linie
um Präzision.

Das Mensch-Hund-Team soll in freudiger Perfektion die verschiedenen Aufgaben erfüllen.

Diese faszinierende Sportart kann von jedem Hund egal welche Rasse, Größe oder Alter und sogar von gelenk-
kranken Hunden ausgeübt werden, da außer dem Sprung über die Hürde keine körperlichen Belastungen gegeben sind. Die Hürde kann bei kranken Hunden ganz niedrig eingestellt werden.

 


Obedience beinhaltet:
        Gruppenarbeit

     
   bei-Fuß-gehen
     
   Bleib-Übungen
     
   Abrufen
        Vorausschicken

     
   Apportieren
     
   Steh, Sitz, Platz aus der Bewegung
     
   Distanzkontrolle
     
   Geruchsunterscheidung

Zusammenfassend sind es sehr vielseitige Übungen, die Kopfarbeit nicht nur bei unseren Vierbeinern erfordern!

 

                                                                          Hürdensprung mit Metall-Apport


Beim Training ist die positive Bestärkung, d. h. Futter und/oder Spielzeug, in ganz besonderem Maße geeignet, Hunden die Übungen beizubringen.

Im Obedience wird großer Wert auf freudige Zusammenarbeit während und zwischen den Übungen gelegt sowie der präzisen gemeinsamen Ausführung der Aufgaben; deshalb ist dies sogar ein eigenständiger Teil in der Prüfungsordnung. Das Mensch-Hund-Team soll ein perfektes, harmonisches Zusammenspiel zeigen.

Beim Training ist darauf zu achten, dass der Hund keine Übung gegen seinen Willen macht, sondern dass er alles, was von ihm verlangt wird, auch selbst tun will!

Es gilt, den Hund zu bewegen, mitmachen zu WOLLEN!

Grundsätzliche Regel: ein Hund ist nicht wirklich stur, er möchte nur Herrchen/Frauchen veranlassen,
über die Erziehungsmethode nachzudenken.

Der Blickkontakt ist im Obedience sehr erwünscht.                                     Blickkontakt
Frühzeitig schon mit dem Junghund geübt, erhält man die reinsten "Guckwunder".
Ältere Hunde lernen es auch!

 

Die Obedience-Prüfungsordnung (PO) wurde überarbeitet und gilt ab 01.01.2012 mit vier Leistungsstufen:
Die Beginnerprüfung bleibt unverändert national.
Die Klassen 1, 2 und 3 sind international und unterliegen dem FCI.

Eine Prüfung wird je nach erreichter Punktzahl mit "Gut", "Sehr Gut" oder "Vorzüglich" bestanden.
Jedoch kann nur mit der Wertnote vorzüglich in der nächst höheren Stufe gestartet werden.

Die Höchstpunktzahlen in den Stufen Beginner und Klasse 2 bis 3 sind jeweils 320 Punkte
ein vorzüglich gibt es ab 256 Punkte
ein sehr gut ab 224 Punkte
ein gut ab 192 Punkte

Die Höchstpunktzahl in der Klasse 1 sind 280 Punkte
ein vorzüglich gibt es ab 224 Punkte
ein sehr gut ab 196 Punkte
ein gut ab 140 Punkte

Die Farbmarkierungen bedeuten die entsprechende Rosettenfarbe.
Eine mehrfarbige Rosette gibt es für den Tagessieger.

In der Beginner-Klasse liegt der Schwerpunkt der Übungen auf die Wesensüberprüfung des Hundes,
d. h. seinem Verhalten gegenüber anderen Hunden und anderen Menschen.

In den Leistungsklassen Obedience 1, 2 und 3 finden kontinuierlich ansteigende Leistungsanforderungen statt.

 

Die Klassen beinhalten folgende Übungen:

  Beginner
  1.  Verhalten gegenüber anderen Hunden
  2.  Stehen und Betasten
  3.  Gebiss zeigen
  4.  Ablage in der Gruppe
  5.  Leinenführigkeit
  6.  Freifolge
  7.  Sitz aus der Bewegung
  8.  Kommen auf Befehl (Abrufen aus der Box)
  9.  Zurücksenden zum Platz (schicken in die Box)
10.  Bringen (10 m Entfernung auslegen)
11.  Umgang Mensch - Hund

 

  Klasse 1
  1.  2 Minuten Liegen in einer Gruppe ohne Sichtkontakt
  2.  Freifolge (incl. 2 Schritte vor und zurück, Laufschritt, Art der Wendungen frei wählbar)
  3.  Steh aus der Bewegung (10 m - Kommando - 10 m)
  4.  Abrufen (auf gerader Linie, 20 - 25 m)
  5.  Sitz aus der Bewegung (10 m - Kommando - 10 m)
  6.  Box schicken mit Platz (15 m, kein Handzeichen)
  7.  Apport (10 m werfen, nur Holz; 2. Wurf erlaubt mit Punktabzug)
  8.  Kontrolle auf Distanz (5 m, Sitz-Platz-Sitz-Platz)
  9.  Hürdensprung (nur Rückspung, max. Höhe 50 cm, kein Handzeichen)
10.  Gesamteindruck

  Klasse 2
  1.  1 Minuten Sitzen in einer Gruppe mit Sichtkontakt
  2.  Freifolge (incl. 2 Schritte vor und zurück, langsamer Schritt, Laufschritt auch im Winkel
        und in der Wendung)
  3.  Steh und Sitz aus der Bewegung
  4.  Abrufen mit Steh (25 - 30 m)
  5.  Box schicken mit Platz und Abrufen (25 m, kein Handzeichen)
  6.  Apport mit Richtungsanweisung (nur Holz)
  7.  Geruchsunterscheidung aus max. 6 Hölzchen (HF darf 10 Sek. Holz anfassen)
  8.  Kontrolle auf Distanz (10 m, Sitz-Steh-Platz-Sitz-Steh-Platz oder Steh-Sitz-Platz-Steh-Sitz-Platz)
  9.  Apport über eine Hürde (Holz oder Metall wählbar)
10.  Gesamteindruck

  Klasse 3
  1.  2 Minuten Sitzen in einer Gruppe ohne Sichtkontakt
  2.  4 Minuten Liegen in einer Gruppe ohne Sichtkontakt
  3.  Freifolge (incl. 2 Schritte rechts, links, vor, zurück; langsamer Schritt und Laufschritt auch im Winkel
        und in den Wendungen, 180°-Drehung)
  4.  Steh, Sitz und Platz aus der Bewegung
  5.  Abrufen mit Steh und Platz (30 - 35 m)
  6.  Voraussenden zu einem Kegel und von dort in die Box (10 m zum Kegel, 25 m zur Box)
  7.  Voraussenden zu einem Kegel und von dort Richtungsapport auf Anweisung
  8.  Metallapport über die Hürde
  9.  Geruchsunterscheidung aus max. 6 Hölzchen (HF darf 5 Sek. Holz anfassen)
10.  Kontrolle auf Distanz (15 m, Sitz-Steh-Platz, jeden Wechsel zweimal in vorgegebener Reihenfolge)

 

Allgemeines für die Klassen 1 bis 3:

Alle Apportel müssen aus Holz und vom Verein sein, der die Prüfung durchführt.
Vor jeder Übung kommt die Steward-Ansage: "Übung beginnt!"
Zum Abschluss der Übung kommt die Steward-Ansage: "Übung beendet!"

 

Zusammenfassend kann man sagen, Obedience verbindet Freude am gemeinsamen Erarbeiten der Übungen, gepaart mit konzentrierte Präzision.

 

Ist Euer Interesse geweckt worden, seid ihr herzlich
zu Übungsstunden willkommen.

 

 

 

 

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